Förderung - Eingangstür

Modernisieren Sie Ihr Heim, bietet sich an, neben den Fenstern auch die Eingangstür zu ersetzen. Neben Energie und Kostenparen nach dem Einbau hätte man noch einen positiven Aspekt dazu - die neue Haustür würde garantiert zu den Fenstern passen.

Damit an diesem Punkt nicht gespart wird, bietet die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) lukrative Förderung zur Anschaffung einer Haustür. Verbraucher können hier durch die Nutzung von Finanzierungsangeboten Geld sparen sowie günstige Kredite in Anspruch nehmen.

Die KfW bietet unterschiedliche Möglichkeiten zur Förderung für eine neue Haustür, die den Richtlinien der Energiesparverordnung, kurz EnEV, 2014 entspricht.

Hierbei sollte vor allem der als U-Wert bekannte Wärmedurchgangskoeffizient beachtet werden, welcher unter 1,8 W/(m²K) liegen muss. Bei Haustüren aus Glas sowie Karusselltüren gelten indes andere Normen.

Ein Beratungsgespräch mit einem Energieberater könnte Ihnen helfen, eine Übersicht zu bekommen.

Der U-Wert der Haustür muss vom Hersteller angegeben sein und wird bei modernen Modellen und Passivhaustüren in der Regel weit unterschritten.

Generell gilt: Je geringer der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauelements, desto höher die Energieeffizienz. Dieser bestätigt die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen bei der Haustür und gibt Orientierung für die folgenden Maßnahmen sowie mögliches Einsparpotential beim Thema Heizkosten, erneuerbare Energie oder Fassaden- und Dachdämmung.

So wird’s gemacht

Anspruch auf die KfW Förderung für die Haustür hat jeder, dessen neue Haustür den Richtlinien der EnEv 2014 entspricht.

Dabei können Sie zwischen einem finanziellen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der Anschaffungskosten der Tür oder aber einem Darlehn zu günstigen Konditionen entscheiden.

Im Fall des Kredits für eine Einzelmaßnahme beträgt der Kreditrahmen bis zu 50.000 Euro (75.000 im Falle eines KfW-Effizienzhauses). Der effektive Jahreszins beträgt dabei nur 1%.

Außerdem sind bis zu 13.125 Euro Tilgungszuschuss möglich, was die Finanzierung zusätzlich erleichtert.

Die KfW Förderung beschränkt sich dabei nicht nur auf einen Zuschuss oder Darlehn für die Haustür, sondern deckt die gesammte Pallette der Haussanierung ab: von der Dachdämmung, über die Fassadendämmung, die Erneuerung der Fenster bis hin zur Komplettsanierung einer Wohneinheit. Vorausgesetzt die Energieeffizienz steigt.

Wichtig für die Genehmigung der Förderung ist stets, dass die Anforderungen der KfW eingehalten werden. Wer sanieren will, sollte sich also frühzeitig über Möglichkeiten der Förderung informieren – es lohnt sich mit Sicherheit.

Der Antrag auf Förderung der KfW erfolgt über Ihre Hausbank.